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St. Petersburg Sehenswürdigkeiten – Die schönsten Orte in der Zarenstadt

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St. Petersburg ist eine der schönsten Städte der Welt und steht auf der Liste von Russland-Urlaubern meist ganz oben. In diesem Beitrag möchte ich euch die schönsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten vorstellen und zeige euch, welche Orte ihr bei einem Besuch in der Zarenstadt unbedingt sehen solltet! Ich habe hier ein halbes Jahr gelebt und bin immer wieder fasziniert von dieser Stadt, von ihrer Weite, ihrer Pracht und den Menschen, die hier leben. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, was aus der Vision Peters des Großen entstanden ist, der hier Anfang des 18. Jahrhunderts eine in ihrer Pracht beinahe unerreichte Stadt aus dem Sumpf stampfte. Los geht’s mit unseren Sankt Petersburg Sehenswürdigkeiten.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Eremitage und Winterpalast

Die Zahl der Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg ist derart groß, dass wir hier mühelos 100 Objekte aufzählen könnten. Leider müssen wir uns aber beschränken. Definitiv das bedeutendste Objekt in der ehemaligen russischen Hauptstadt ist aber die Eremitage. Über 3 Mio. Objekte befinden sich in ihrem Fundus. Picasso, Rubens, Rembrandt, Da Vinci & Co. werden in einem einmalig schönen Rahmen präsentiert. Geschichte wurde hier auch geschrieben. Der Winterpalast, die ehemalige Hauptresidenz des Zaren, wurde während der Oktoberrevolution von den Bolschewiki gestürmt, was später zum „Sturm auf den Winterpalast“ stilisiert wurde und den Anfang der kommunistischen Herrschaft in Russland bedeutete.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Eherner Reiter

Das Gedicht „Der eherne Reiter“ von Alexander Puschkin gilt als einer der wichtigsten Texte der russischen Literaturgeschichte. Es handelt von einem armen Beamten, dessen Frau bei einer Überschwemmung der Newa ums Leben kam. Der Beamte verflucht daraufhin ein Reiterstandbild Peters des Großen, da dieser Sankt Petersburg an der falschen Stelle gegründet hat. Das Denkmal wird daraufhin lebendig, verfolgt den Beamten und treibt ihn so in den Wahnsinn.

Ob das Denkmal auch ohne Puschkin so bekannt wäre? Schwer zu sagen. Es wurde bereits 1766 unter Katharina der Großen errichtet, die so Peter dem Großen, dem Gründer der Stadt, danken wollte. Und da auch ihr Name Teil des Denkmals ist, gedachte sie sich so praktischerweise gleich selbst. Eindruck macht der Eherne Reiter allemal, zu sehen ist ein entschlossener Peter, dessen sich aufbäumendes Pferd eine Schlange zermalmt, ein Symbol für die Feinde des Reiches.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten
Auf dem Bild, das die Newa und den Blick auf dessen Südufer zeigt, könnt ihr sehen, wie sehr die Isaakskathedrale die Silhouette der Stadt prägt.

Isaakskathedrale

Unweit des Denkmals steht Petersburgs größte Kathedrale. 14.000 Menschen finden hier Platz und die Baukosten sollen sechsmal so hoch gewesen sein wie die für den Winterpalast. Sie wurde an dem Ort errichtet, an dem Peter der Große einst seine zweite Frau heiratete und Mitte des 19. Jh. binnen 40 Jahren unter dem französischen Architekten Auguste Montferrand errichtet. Malachit, Lapislazuli, vor allem aber Gold und Marmor bestimmen das Innere des Gotteshauses. Über 800 m² ist das Deckengemälde groß. Die Sowjets wussten nach der Revolution nicht so recht, was sie mit der Kirche anstellen sollten und wandelten sie in ein Museum um. Noch immer befindet sich die Isaakskathedrale im Besitz des Staates. Pläne, sie an die Kirche zurückzugeben, werden hitzig diskutiert.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Sommergarten

Peter der Große war sicher der schillerndste und gebildetste Herrscher Russlands. Er kannte sich im Schiffbau, in der Kriegsführung und der Architektur aus und interessierte sich für alles. Im Sommergarten betätigte er sich sogar als Landschaftsgärtner. Er hatte im Westen barocke Parkanlagen kennengelernt. Und so ließ er hier einen streng geometrischen Landschaftspark im französischen Stil anlegen und pflanzte selbst einige Bäume. Außerdem ließ er hier Marmorstatuen aufstellen. Dass diese oft nackt sind, war für die Adligen, die hier europäische Umgangsformen lernen sollten, ein Schock und sorgte bei der Eröffnung für einen echten Skandal. Vor wenigen Jahren wurde der Sommergarten rekonstruiert und ist heute eine Oase der Ruhe im ansonsten oft hektischen SPB, wie die Stadt kurz genannt wird.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Newskij Prospekt

Der Newskij Prospekt ist so etwas wie die russische Champs-Élysées, die wichtigste Verkehrsachse Sankt Petersburgs und definitiv die bekannteste Straße des Landes. Der „Newskij“ entstand im 18. Jahrhundert und beherbergt zahlreiche Prachtbauten aus der Zarenzeit. Zu seinen Seiten erheben sich prachtvolle Kathedralen und idyllische Kanäle, wunderschöne Jugendstilgeschäfte und hochwertige Shoppingtempel. Kurz: Um die 4,5 km lange Straße abzulaufen, werdet ihr Stunden brauchen, denn es gibt so viel zu entdecken, dass ihr locker einen Urlaub damit füllen könntet, nur den Newskij Prospekt und dessen Umgebung zu erkunden.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Bluterlöserkirche

Einer der Kanäle, die den Newskij Prospekt kreuzen, ist der Gribojedew-Kanal. 500 Meter vom Newskij entfernt, aber gut sichtbar, steht die neben der Basiliuskathedrale in Moskau bekannteste Kirche des Landes. Mit ihren bunten Kuppeln wirkt sie wie aus einem Märchen und sorgt bei Touristen für offene Münder. Dieser Effekt wird auch dadurch erzielt, dass der Newskij Prospekt und seine Umgebung ansonsten streng europäischen Bauvorbildern folgen und die Bluterlöserkirche hier aus dem Rahmen fällt.

Bei all der Schönheit der Kirche, in der heute ein Museum für Mosaikkunst untergebracht ist, vergisst man ganz deren traurige Geschichte. Sie wurde nämlich genau an dem Ort erinnert, an dem 1881 Zar Alexander II. durch einen Bombenanschlag ums Leben kam. Unter einem Baldachin der über und über mit Mosaiken versehenen Kirche befindet sich das blutgetränkte Kopfsteinpflaster, auf dem der Zar ums Leben kam. Direkt neben der Kirche beginnt ein Garten, der sich bis zum sogenannten Michaelsschloss erstreckt. Hier wurde 1801 Zar Paul I. ermordet. Scheinbar keine gute Gegend für gekrönte Häupter …

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Russisches Museum

An den Michaelsgarten schließt sich aber nicht nur das Michaelsschloss an, sondern auch das Russische Museum. Neben der Tretjakow-Galerie ist es das bedeutendste Museum mit russischer Kunst weltweit. Unter anderem ist hier Kasimir Malewitschs berühmtes Schwarzes Quadrat zu sehen, aber auch das Bild „Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief“ ist weltbekannt (den Inhalt des Briefes solltet ihr mal im Netz suchen, wenn ihr euer Schimpfwortvokabular aufbessern wollt). Aber auch Schlachtengemälde, Naturdarstellungen, Ikonen und Porträts sowie Werke von Chagall und Kandinskij gibt es hier zu sehen, insgesamt umfasst die Sammlung über 300.000 Kunstwerke! Ich habe mich trotz Plan bei jedem meiner Besuche hoffnungslos verlaufen, aber genau das macht für mich den Reiz dieses Museums aus.

Leicht zu übersehen: Tschischik-Pyschik auf dem Bild unten rechts (Foto: Златогорский Владимир, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)

Tschischik-Pyschik

Zarenpaläste auf der einen Seite, prachtvolle Kirchen auf der anderen – angesichts der opulenten Bauten vergisst man schnell, das Schönheit auch im Kleinen liegen kann. Das beste Beispiel hierfür ist der sympathische Tschischik-Pyschik, die kleinste Sehenswürdigkeit. Nur 11 cm ist der bronzene Zeisig am Zusammenfluss von Fontanka- und Moika-Kanal groß und trotzdem der heimliche Star der Stadt. Er wurde hier 1994 aufgestellt und geht auf ein populäres Gedicht zurück:

Tschischik-Pyschik, wo warst du?

Ich habe Wodka getrunken.

Am Ufer der Fontanka.

Erst ein Gläschen, dann ein zweites

Und jetzt brummt mir der Schädel.

Tschischik bedeutet im Russischen kleiner Zeisig und angeblich sah man hier mal, wie die Vögel Wodka tranken. Heute machen sich viele Leute einen Spaß daraus, eine Münze auf den Zeisig und seinen Sockel zu werfen. Bleibt diese liegen, gehe eure größten Wünsche in Erfüllung. Zu treffen, ist aber leider gar nicht so einfach …

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Feinkostladen Jelissejew

Supermärkte gibt es natürlich auch in Petersburg wie Sand am Meer. Ein Geschäft wie das Jelissejew am Newskij Prospekt aber nur einmal. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand dieser Jugendstiltraum, der bei der feineren Petersburger Gesellschaft schnell zum beliebtesten Geschäft der Stadt wurde. Und von seinem alten Charme zehrt das Jelissejew noch heute. Ein Pianist sorgt für eine gediegene Einkaufsatmosphäre und neben Kaviar, Pralinen und Wodka gibt es hier noch viele weiter (hochpreisige) Souvenirs für die Lieben zu Hause.

Fabergé-Museum

Erst 2013 wurde dieses private Museum eröffnet, das russische Kulturgüter zeigt, die während der Sowjetzeit ins Ausland verkauft wurden. Das absolute Highlight der Ausstellung sind neun Fabergé-Eier, die für die kaiserliche Familie angefertigt wurden. Über 50 Eier fertigte der legendäre Goldschmied Peter Carl Fabergé für die Romanows an. Sie sind in ihrer Raffinesse und Detailverliebtheit bis heute untereicht und vielleicht das Symbol für Ausschweifung und Luxus überhaupt. Allein den Wert des hier zu sehenden Krönungs-Eis schätz man auf rund 25 Mio. Dollar. Neben den Eiern sind im wunderschönen Schuwalow-Palais aber noch zahlreiche weitere Kunstwerke zu sehen.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Kasaner Kathedrale

Am Newskij Prospekt steht ein weiteres imposantes Gotteshaus, die Kasaner Kathedrale. Als Zar Paul I. (genau, der, der nicht weit von hier ermordet wurde) Rom besuchte, war er so begeistert vom Petersdom, dass er eine orthodoxe Variante dieses Prachtbaus in Auftrag gab.

Eine Ikone, die Wunder wirkt

Die Kirche mit ihren Kolonnaden ist der Gottesmutter von Kasan geweiht, der wichtigsten Ikone der russischen Orthodoxie. Die Ikone der Gottesmutter wurde während der Napoleonischen Kriege von Generalfeldmarschall Michail Kutusow aufgesucht, der für einen Sieg Russlands betete. Klar, dass die Ikone nach dem endgültigen Sieg über Napoleon noch stärker verehrt wurde. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn das Original mittlerweile verschollen ist und nur noch eine Kopie zu sehen ist.

Das Grab des berühmte Mathematikers Leonhard Euler

Aleksander-Newskij-Kloster

Den östlichen Abschluss des Newskij-Prospekts bildet das gleichnamige Kloster. Peter der Große gab den Bau in Auftrag, um Sankt Petersburg zum geistigen Zentrum des Landes zu machen und ließ die Gebeine des Nationalheiligen Alexander Newskij hierhin überführen. Neben den schönen Kirchen auf dem Gelände sind vor allem die Friedhöfe interessant. Dostojewskij, Rubinstein, Tschaikowskij, Rimskij-Korsakow, Euler und Lomonossow – sie alle fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Für einen Besuch solltet ihr daher mindestens drei bis vier Stunden einplanen.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Peter-Paul-Festung

Zeit, dem Newskij Lebewohl zu sagen. Wir überqueren einmal die Newa, den mächtigen Fluss mit seinen Brücken, die nachts geöffnet werden, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen und nicht nur einmal dazu geführt haben, dass ich meine Wohnung nicht mehr erreichen konnte und dann neben dem Taxifahrer in einem alten Lada geschlafen habe. Auf der sogenannten Petersburger Seite erhebt sich die gewaltige Peter-Paul-Festung. Es handelt sich um den ältesten Teil der Stadt. Die Festung wurde während des Großen Nordischen Krieges errichtet und sollte die noch winzige Siedlung vor schwedischen Angriffen schützen. Später hatte die Anlage nicht nur militärische Funktionen, sondern diente auch repräsentativen Zwecken.

Die Peter-Pauls-Kathedrale, der bedeutendste Teil der Festung, ist mit ihrer goldenen, in den Himmel strebenden Nadel nicht zu übersehen. Sie ist die zentrale Grablege der Zaren und fast alle russischen Kaiser wurden hier beigesetzt. Aber auch sonst gibt es eine Menge zu sehen, beispielsweise das numismatisch Museum auf dem Foto. Und entspannen könnt ihr euch hier auch gut, denn die Grünanlagen in und um die Festung sind dafür ideal. Außerdem könnt ihr hier entspannt auf das Zentrum blicken.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Wohnhaus von Peter dem Großen

„Piter“, wie man die Stadt auch nennt, ist nicht gerade für seine Bescheidenheit bekannt. Peter der Große war aber ein Mensch, der für sich keinen großen Luxus beanspruchte. Und so ist sein erstes Wohnhaus auch kein Palast, sondern eher eine feudale Hütte. Das älteste Haus Sankt Petersburgs wurde innerhalb von nur drei Tagen 1703 errichtet und natürlich half der Zar auch hier persönlich beim Bau mit. Zu sehen ist unter anderem ein Boot, das der Zar selbst baute. Katharina die Große kam glücklicherweise auf die Idee, einen steinernen Überbau für das Holzhaus zu errichten und rettete das Gebäude so für die Nachwelt.

Strelka und Kunstkammer

Wir springen einmal von der Petersburger Seite auf die sich westlich anschließende Wassilij-Insel. Wie eine Pfeilspitze (russ. „Strelka“) ragt sie an ihrer Ostseite ins Wasser. Hier steht ein prächtiges Börsengebäude, vor allem ist der Ort aber für seine roten Granitsäulen bekannt, die früher als Leuchttürme dienten. Hier befindet sich aber auch eines der verrücktesten Museen Osteuropas, die Kunstkammer. Es geht auf Peter den Großen zurück. Er hatte eine Schwäche „Außergewöhnliches“. Und so finden sich hier Baby-Föten im Glas aus dem 18. Jahrhundert, das Skelett von Peters Lieblingsdiener (einem holländischen „Riesen“) und allerlei andere Abscheulichkeiten, bei deren Anblick sich vielen der Magen umdreht. Wir verzichten daher hier besser auch auf ein Bild.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Dostojewski-Museum

Gogol, Puschkin, Rimski-Korsakow, Schostakowitsch – die Liste berühmter Künstler und Literaten, die mit Petersburg in Verbindung stehen, ließe sich fast beliebig fortführen. Mein russischer Lieblingsschriftsteller ist Dostojewski. Er lebte in den letzten Jahren seines Lebens in einer kleinen Wohnung im Osten der Innenstadt und schuf hier „Die Brüder Karamasow“, den letzten seiner großen fünf Romane. Es wirkt heute so, als hätte der große Literat nur kurz seinen Spazierstock genommen und sei zu einem Spaziergang auf dem Newski Prospekt aufgebrochen. Neben der Wohnung des Künstlers könnt ihr auch eine hervorragende Ausstellung besuchen, in der ihr dank eines deutschen Audioguides alles über Dostojewski, sein Leben und sein Werk und seine Reisen nach Europa erfahrt.

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Arktis- und Antarktismuseum

Nur einen Steinwurf entfernt vom Dostojewskij-Museum befindet sich eine weitere ungewöhnliche St. Petersburg Sehenswürdigkeit. In einer ehemaligen Kirche wurde ein Museum für die Arktis und Antarktis eingerichtet, die nicht nur Kinder begeistert und zeigt, welch hohe Bedeutung diese Regionen für die sowjetische und russische Gesellschaft haben. Ausgestopfte Polartiere, liebevoll gestaltete Dioramen und tolle Wandmalereien sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Wenn ihr übrigens nach dem Besuch Hunger habt: Ganz in der Nähe befindet sich der urige Kusnetschnyj-Markt, wo ihr heute noch so schoppen könnt wie zu Sowjetzeiten.

Smolnyj-Kloster

Einer der bedeutendsten Architekten der Stadtgeschichte war der Italiener Bartolomeo Rastrelli. Er schuf nicht nur den Winterpalast und die Paläste von Peterhof und Zarskoje Selo, sondern auch das himmelblaue Smolnyj-Kloster. 1917 richteten die Bolschewiki hier ihr Hauptquartier ein und Lenin und seine Frau zogen in das Kloster. Die Kirche könnt ihr heute besichtigen und einem der Konzerte lauschen, in den ehemaligen Wohnräumen der Nonnen und adligen Mädchen ist heute ein Teil der Staatlichen Universität Sankt Petersburg untergebracht.

Reisetipps Sankt Petersburg

Sich die vielen St. Petersburg Sehenswürdigkeiten anzuschauen, ist ein Sache. Aber sicher habt ihr auch mal Hunger und übernachten muss man ja auch irgendwo, weshalb ich die Liste der St. Petersburg Sehenswürdigkeiten hier noch um ein paar Restaurant- und Hoteltipps ergänzt habe.

Essen und Trinken

  • Jelissejew. In dem Feinkostgeschäft könnt ihr relativ günstig zu Mittag essen, die Pfannkuchen sind super und der Kwas (Brottrunk) hausgemacht.
  • Cherdak. Gemütliches Lokal, das ein wenig an einen Dachboden erinnert. Hier bekommt ihr schon für wenig Geld russische Klassiker serviert.
  • Mekhta Molokhovets. Das Lokal erinnert an die Kochbuchautorin Jelena Molochovets, deren Kochbücher vor der Oktoberrevolution in keinem Haushalt fehlen durften. Alle Gerichte werden hier gemäß den Originalrezepten gekocht, authentischere altrussische Küche werdet ihr also kaum finden.
  • Rustaveli. Ihr möchtet mal georgisches Essen probieren? Im Rustaveli findet ihr die vielleicht besten Chatschapurri der Stadt, aber auch andere Klassiker der georgischen Küche schmecken hier super!

Übernachten

  • Rocco Forte Astoria*. Das geschichtsträchtige Jugendstilhotel unweit der Isaakskathedrale zählt zu den schönsten Hotels der Stadt. Die Unterkunft hat natürlich ihren Preis, aber dafür könnt ihr in einem einmalig schönen Ambiente schlafen, das schon viele Herrscher und Prominente zu schätzen wussten.
  • Art-Mokhovaya*. Wesentlich günstiger schlaft ihr in diesem gepflegten Mini-Hotel unweit des Smolnyj-Klosters. Gerade der Service hier ist sehr überzeugend.
  • Soul Kitchen*. Das Hostel am Mojka-Kanal hat schon mehrere Preise gewonnen und bietet ein tolles Design zu kleinem Preis. Sogar die Mehrbettzimmer sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet worden. Am besten, ihr bucht rechtzeitig, da die Unterkunft oft ausgebucht ist.

Buchtipps St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Ihr möchtet Sankt Petersburg erkunden? Ich habe im Reise Know-How Verlag einen Reiseführer über die Stadt veröffentlicht, der euch Sankt Petersburg in all seinen Facetten vorstellt und auch Ausflüge zu den Zarenpalästen vor den Toren der Stadt umfasst. Natürlich erfahrt ihr hier nicht nur alles über die St. Petersburg Sehenswürdigkeiten, sondern bekommt auch viele Hintergrundinfos, Restaurant- und Hoteltipps!

Und unsere Kollegin Heike hat einen tollen Architekturführer über die Stadt verfasst, in dem sie euch auf fast 400 Seiten unzählige Objekte vorstellt. Das Buch ist auch für zu Hause gut geeignet, da alle Gebäude wunderbar bebildert sind und ihr euch so schon vom Sofa aus mit der Stadt befassen könnt.

Was sind für euch die schönsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten? Schreibt uns gerne einen Kommentar und lasst es uns wissen! Folgt uns gerne auch auf Facebook oder Pinterest, um über noch mehr Artikel zu Russland auf dem Laufenden zu bleiben.

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Markus Bingel hat lange in Polen, der Ukraine und Russland studiert und gearbeitet. Als Reisebuchautor zieht es ihn mehrmals im Jahr in die Länder des „Wild East“ – und noch immer ist er jedes Mal fasziniert von dieser Region. Als Co-Gründer des Blogs möchte er euch gerne die unbekannten, spannenden und immer wieder überraschenden Seiten Osteuropas vorstellen.

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