Kasachstan gehört zu den zehn größten Ländern der Welt und ist dennoch für viele vor allem eine große Unbekannte. Das zentralasiatische Land wurde lange von den Sowjets gewissermaßen als Strafkolonie genutzt. Hier mussten Menschen Zwangsarbeit leisten, weil sie entweder der deutschen Minderheit angehörten oder politische Gegner des Regimes waren.
Das hat dem Land allerdings auch zu einem Sprung nach vorne verholfen. Das dünne besiedelte Kasachstan wurde durch moderne Agrarmethoden und den Bergbau zu einer aufstrebenden Region und ist noch heute Teil mehrerer Ethnien.
Jahrhunderte zuvor hatte Kasachstan seine erste Blüte erlebt, als durch den Süden des heutigen Landes die Seidenstraße verlief. An ihr entspannten mehrere Karawansereien und prächtige Moscheen, die noch heute den Glanz jener Tage vermitteln.
Das Leben in Kasachstan ist noch heute relativ einfach geprägt. Hohe Gebirgszüge, das Kaspische Meer, aber auch Wüsten und Halbwüsten sorgen für einen spannenden Mix, der vor allem für Naturfreunde ein Paradies ist, der Bevölkerung aber oft viel abverlangt.
Den kompletten Gegensatz zu dem einfachen, in Teilen nomadischen Leben bieten die Metropolen Almaty und Nur-Sultan. Besonders die kasachische Hauptstadt ist dabei ein echtes Highlight in Zentralasien. Die oft bizarr wirkenden Gebäude aus den 90er und 2000er Jahren scheinen so gar nicht zum Rest des Landes zu passe und sind gerade deshalb so interessant.
Ihr seht also, Kasachstan ist ein vielseitiges Land, in dem ihr noch echte Abenteuer erleben könnt! Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr mehr über Kasachstan, seine faszinierende Natur und die schönsten Regionen. Außerdem bekommt ihr alle wichtigen Tipps, die ihr für eure Reise benötigt!