Rumänien

Hauptstadt
Bukarest
Einwohner
20,21 Mio.
Währung
Lei
Sprachen
Rumänisch
Vorwahl
+40
Nationalfeiertag
1. Dezember

Neu über Rumänien

Zu den Regionen ↓

Das Reiseziel Rumänien wird in den vergangenen Jahren immer attraktiver. Längst ist das einstige Armenhaus Europas zu einem gern besuchten Touristenmagneten geworden. Viele Direktflüge aus Deutschland, günstige Preise, bezaubernde Städte, und erholsame Natur bieten mehr als man von Rumänien erwartet.
Die Geschichte des Landes bietet viele verschieden Facetten. War es zum Teil von den Ungarn beherrscht, von den Osmanen besetzt, so gibt es hier sogar Zeugnisse jahrtausendealter Kultur, wie das auch als rumänisches Stonehenge bezeichnete Sarmizegetusa Regia. In Siebenbürgen hingegen können Besucher auf den Spuren der Siebenbürger Sachsen wandern. Die kleinen Wehrkirchen in den Dörfern Siebenbürgens zeugen von den gewalttätigen Zeiten, als sich die Bewohner zum Schutze vor durchmarschierenden Armeen in den Mauern verschanzten. Die malerischen Städte Transsilvaniens bieten einige der besten Fotomotive Europas an. In der Nähe von Kronstadt (Brașov) steht das Schloss Bran, welches häufig Graf Dracula zugeschrieben wird.
Bukarest mit seiner lebendigen Kulturszene und den mondänen Cafehäusern ist längst kein Geheimtipp mehr. Neben der allumgebenden sozialistischen Architektur in den Wohnvierteln vermittelt der Palast des Parlamentes die Monstrosität mit der der kommunistische Diktator Nicolae Ceaușescu sein Volk unterdrückt und ausgebeutet hat.
In Maramures kann man noch das ursprüngliche Rumänien entdecken. Hier fahren die Bewohner der Dörfer noch mehr als anderswo mit Pferdewagen umher. Die Kirchen mit ihren Spitzdächern und der wohl einzige Friedhof der Welt, auf dem man lachen soll, zeugen von der Einzigartigkeit dieser Region. Hier führt eine der letzten Waldeisenbahnen in die Karpaten und zeugt bis heute von den hart arbeitenden Menschen in Maramures.
Iasi gilt als Wiege Rumäniens, denn der Staat ging aus der Vereinigung der beiden Fürstentümer Walachei und Moldau hervor. Iasi war das Zentrum der Moldau. Auch heute noch lebt man hier die rumänische Kultur.
Das Donaudelta hingegen gehört den Tieren. Viele seltene Arten, sogar Pelikane, finden sich hier jedes Jahr im Sommer ein. Besucher können die Tiere hier bei Bootstouren oder von Aussichtspunkten beobachten. Die Donau als einer der längsten Flüsse Europa verläuft sich im Donaudelta in einem weit verzweigten System aus Kanälen und Seitenarmen. Hier kann man großartige Fischsuppen essen und das naturnahe Leben der Lipowaner, der Altgläubigen, beobachten.
Weiter südlich, an der Schwarzmeerküste ging früher viel Geld im Casino von Constanta über den Tisch. Heute ist die rumänische Schwarzmeerküste eher für Einheimische und für Aussteiger interessant. In der einstigen Hippie-Kommune Vama Veche kann man sich mitunter wie in einem osteuropäischen Jamaika fühlen.
Temeswar, ganz im Westen des Landes, ist Teil des Banats, wo einst die deutschstämmigen Donauschwaben siedelten. Heute leben dort nur noch wenige aber das Erbe ist durchaus nicht nur auf den Friedhöfen der Region zu finden.

Regionen in Rumänien

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Mehr über Siebenbürgen

Siebenbürgen hat in Deutschland durch die Siebenbürger Sachsen eine große Bekanntheit. Die Fülle der deutschen Kulturdenkmäler ist nahezu unendlich und noch kann man deutsches Leben dort finden. Doch auch das Transsilvanien von Dracula und anderen mythischen Figuren zieht jedes Jahr Millionen Touristen in die restaurarierten Schlösser von Bran und Peles und die Altstädte von Schäßburg, Hermannstadt, Klausenburg und Kronstadt.

Mehr über Bukarest

Bukarest ist zu einer spannenden Metropole geworden. Die Stadt vereint das Erbe der osmanischen Besatzung, mit dem des Rumäniens um die Wende zum 20. Jahrhundert. Der kolossale Palast des Volkes zählt zu den größten Gebäuden der Welt und erzählt vom Größenwahn des kommunistischen Regimes in Rumänien. Dazwischen pulsiert Bukarest mit vielen Cafes, Bars und Clubs.

Mehr über Schwarzmeerküste

Während die Strände der bulgarischen Schwarzmeerküste im Sommer Millionen Badegäste aus dem Westen Europas anziehen, ist die rumänische Schwarzmeerküste recht leer und wird eher von Einheimischen frequentiert. Dennoch gibt es hier neben der Großstadt Constanța auch kleine Badeorte wie Vama Veche, die einen Hippie-Vybe versprühen.

Mehr über Temeswar und Banat

Zunächst unter ungarischer Herrschaft, dann unter osmanischer  Besatzung und später als Teil Österreich-Ungarns, war das Banat ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Auch die sogenannten Donauschwaben kamen während der österreichischen Herrschaft in die Region, die heute zu zwei Dritteln zu Rumänien und zu einem Drittel zu Serbien und zu einem kleinen Teil zu Ungarn gehört. Die Geschichte der multikulturellen Region kann man wunderbar in Temeswar erkunden.

Donaudelta

Donaudelta

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Mehr über Donaudelta

Das Donaudelta ist eine in Teilen noch unberührte Naturlandschaft und ein echter verborgener Schatz in Rumänien. Denn das Naturerbe beinhaltet eine in Europa einzigartige Artenvielfalt. In dieser abgeschiedenen Gegend wohnen seit Jahrhunderten russische Altgläubige, die einst hierher vor dem Zaren flohen. Diese Gegend muss man einfach erkunden.

Iași und Westmoldau

Iași und Westmoldau

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Mehr über Iași und Westmoldau

Iași war einst die Hauptstadt des Fürstentums Moldau. Die Region und auch die Stadt, die sogar einmal provisorische Hauptstadt Rumäniens im 19. Jahrhundert war, gilt vielen Rumänen als Wiege der rumänischen Kultur. Heute ist die Stadt mit ihren vielen Studenten eine entspannte Städtereise von Deutschland aus und bietet einige fotogene Sehenswürdigkeiten, wie den Kulturpalast.

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