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Ukraine Züge – Alle Infos, beste Routen und Zug-Tipps

Inhaltsverzeichnis

Ukraine, Züge – das sind zwei Wörter die perfekt zusammenpassen. Die Ukraine ist eines der besten Länder zum Zugfahren in Europa. Das Land ist nicht nur das zweitgrößte in Europa. Es hat auch eines der besten Eisenbahnnetze des Kontinents. Wo anderswo die Strecken schon massiv reduziert wurden, kann man hier noch viele Eisenbahnstrecken entdecken (in der Ukraine werden es allerdings auch weniger). In diesem Artikel wollen wir dir die wichtigsten Infos zu Zügen in der Ukraine, zum Zugfahren, zu den Zugarten und Wagenklassen, zu ukrainischen Nachtzügen, zu Fahrkarten und Reservierungen und wie du die Fahrscheine online kaufen kannst.

Zugfahren in der Ukraine – Das muss man wissen

Züge in der Ukraine sind bis heute die verbreitetste und bequemste Art des Reisens im Land. Die Ukrainische Bahn (UZ) ist immer noch ein Staatsunternehmen. Sie wird zwar immer weiter auf Gewinn getrimmt, jedoch ist das in der Ukraine ein langer Weg. Viele Züge fahren noch wesentlich langsamer, als man dies aus Deutschland kennt.
Beim Einsteigen in überregionale Züge muss man bereits einen Fahrschein vorweisen. Die Tickets werden am Zugang kontrolliert. Ohne ein Ticket bekommt man keinen Zutritt und bestechlich (mit Geld, Komplimenten oder Süßigkeiten) sind die Zugbegleiterinnen heute leider nur noch selten. Deshalb sollten Reisende ihren Fahrschein unbedingt vorher kaufen. Die einzige Ausnahme dafür sind die sogenannten Elektritschkas (Vorortzüge), wo im Abteil gekauft werden kann.

Ukraine Züge – Überblick über das Netz und wichtige Strecken

Praktisch die ganze Ukraine ist mit einem Eisenbahnnetz verbunden. Zwischen nahezu allen größeren Städten gibt es Verbindungen. Das Eisenbahn-Netz in der Ukraine ist in verschiedene Untergesellschaften aufgeteilt, die für die Organisation des Verkehrs in diesen Regionen als Verwaltung zuständig sind. Die Sitze dieser Untergesellschaften sind die Hauptknotenpunkte, die auch die größten Städte des Landes sind:

  • Piwdenno-Sachidna Salisnyzja (Південно-Західна залізниця), Sitz in Kyiv – Hauptstadt und geographisches Zentrum des Landes – hat die meisten Verbindungen
  • Piwdenna Salisnyzja (Південна залізниця), Sitz in Charkiw – zweitgrößte Stadt der Ukraine und Knotenpunkt im Osten und für Verbindungen in Teile Russlands
  • Lwiwska Salisnyzja (Львівська залізниця), Sitz in Lemberg (Lviv) – Knotenpunkt im Westen des Landes und für Verbindungen nach Polen
  • Odeska Salisnyzja (Одеська залізниця), Sitz in Odessa – Knotenpunkt im Süden, auch für Verbindungen nach Moldawien und Rumänien
  • Prydniprowska Salisnyzja (Придніпровська залізниця), Sitz in Dnipro – Industriestadt und Knotenpunkt für den Südosten des Landes

Keine eigene Untergesellschaft aber ein wichtiger Halt für Verbindungen ist:

  • Uzhgorod/Mukachevo – Knotenpunkt für Anschlüsse in die Slowakei und nach Ungarn

Bis zum Krieg Russlands gegen die Ukraine gehörten auch noch folgende Abschnitte zu den Eisenbahngesellschaften der Ukraine:

  • Donezka Salisnyzja (Донецька залізниця) mit Sitz in Donezk – Die Strecken auf dem von der Ukraine gehaltenem Territorium wurden auf die in Dnipro und Charkiw angesiedelten Bahnverwaltungen aufgeteilt.
  • Die Eisenbahnen der Krim wurden von den russischen Behörden konfisziert und in eine „Eisenbahn der Krim“ ausgegliedert, die nach außen hin nicht mit den Russischen Staatsbahnen zusammenhängt (es de facto jedoch tut). Dies dient der Umgehung von Sanktionen gegen die Besetzung der Krim durch Russland.

Ukraine Zugarten

In der Ukraine gibt es verschieden Zugtypen. Jedoch ist es nicht ganz so kompliziert wie bei der Deutschen Bahn.

Intercity-Züge

Die Intercity-Züge in der Ukraine sind Schnellzüge, die auf den wichtigsten Strecken des Landes verkehren und das wesentlich schneller als die normalen Schnellzüge. Das hat den Hauptgrund, dass viele von ihnen mit neuen, modernen Triebwagen aus Südkorea oder importierten Lokomotiven aus den USA ausgestattet sind. Sie fahren mit bis zu 160 km/h, was für das ukrainische Schienennetz sehr schnell ist. Intercity-Züge sind auf folgenden Strecken unterwegs:

  • Kyiv – Kostiantynivka
  • Kyiv – Charkiw
  • Saporischja – Kyiv
  • Kyiv – Dnipro – Pokrowsk
  • Kyiv – Kryvy Rih
  • Kyiv – Przemysl
  • Kyiv – Ternopil – Przemysl
  • Kyiv – Lviv
  • Kyiv – Odessa
  • Kyiv – Ternopil

Schnellzüge

Schnellzüge sind die häufigste Zugart im überregionalen Fernverkehr. Sie verkehren auf allen wichtigen Strecken und verbinden auch kleinere Ziele miteinander und passieren Eisenbahnknotenpunkte. Anders als der Name vermuten lässt, sind die Schnellzüge aber nicht besonders schnell. Die Fahrtzeit gegenüber den Intercity-Zügen kann mitunter das Doppelte betragen. Dennoch sind die Schnellzüge eine schöne und authentische Art die Ukraine zu bereisen.

Nachtzüge – Aufwachen am nächsten Reiseziel

Für die Nachtzüge gibt es keine besondere Bezeichnung. Sie fallen eigentlich auch in die Kategorie Schnellzüge. Die ukrainischen Waggons sind so gebaut, dass man sie tagsüber als Sitzwagen und nachts als Schlafwagen nutzen kann. Im Schlafwagen bekommen Gäste für Übernacht-Fahrten gratis Bettwäsche zur Verfügung gestellt. Nachtzüge sind die perfekte Art, über Nacht weite Strecken im Land auf ökologische und günstige Art zu überwinden. Durch die Übernachtung im Zug spart man nicht nur Geld, sondern auch Zeit, da man so am nächsten Morgen am Reiseziel aufwacht. Nachtzüge in der Ukraine sind perfekt, um beispielsweise zwischen den großen Städten des Landes (Kyiv, Lviv, Charkiw, Odessa, Dnipro) zu reisen oder auch vom Osten des Landes und von Kyiv in die Karpaten oder ans Schwarze Meer zu fahren.

Eine Elektritschka im Vorort-Bahnhof von Lviv.

Elektritschkas – Geliebte Bummelzüge

Elektritschkas sind fast so etwas wie eine Legende in der Ukraine. Jeder Ukrainer kennt sie und alle machen sich darüber lustig. Aber trotzdem lieben die Ukrainer die Elektritschkas. Mit diesen Zügen fahren die Großstädter an den Wochenenden zu ihren Datschas oder zu Erholungsgebieten. Oder man besucht Oma und Opa in den kleinen Dörfern. Meist sind sie nur mit Holzbänken bestückt. Diese Vorortzüge verkehren entweder auf abgelegenen Strecken oder fahren auf den normalen Strecken, jedoch sehr langsam. Sie halten an jedem Haltepunkt und sind was man im Deutschen klassisch einen Bummelzug nennt.
Die Elektritschkas fahren in den meisten Städten nicht direkt im Hauptbahnhof ab, sondern von einem Bahnhof für die Vororte (meist in der Nähe des Hauptbahnhofs) oder an abgetrennten Bahnsteigen.

Schmalspurbahnen und Kleinbahnen

In der Ukraine gibt es noch einige wenige Schmalspurbahnen, die im regelmäßigen Einsatz sind und den Sparbemühungen der UZ noch nicht zu Opfer gefallen sind. Wie lange das noch so sein wird, ist schwer zu sagen. Doch die Strecken sind oft die einzige Verbindung für manche Siedlung zur Außenwelt. In jedem Fall sind die Züge aber ein Erlebnis und durchfahren interessante und malerische Landschaft. Derzeit gibt es in der Ukraine noch die folgenden Schmalspurbahnen:

  • Antoniwka – Saritschne
  • Berehovo – Irschawa – Vinohradiw
  • Haivoron – Rudnitsa

Daneben gibt es noch mehrere touristische Schmalspurbahnen, die früher meistens als Waldbahn zum Holztransport genutzt wurden. Hierzu zählt zum Beispiel die sogenannte Karpaten-Tram ab Wyhoda.

Wagenklassen in ukrainischen Zügen

Neben den Zugarten, gibt es auch Wagenklassen. Diese zu verstehen, ist eigentlich noch wichtiger, denn sie entscheiden über den Komfort, den man während der Reise genießen kann.

Erste Klasse / Lux

Die komfortabelste Klasse des Reisens ist auch in der Ukraine die erste Klasse. Sie wird auch einfach Lux genannt. In den Intercity-Zügen hat man hier viel mehr Beinfreiheit.
Wenn es ein Schnellzug mit Abteilen ist, sitzen hier tagsüber nur 4 Personen im Abteil. Dadurch gibt es für jeden viel Platz.
In den Nachtzügen sind Lux Zweitbett-Abteile. Das heißt, wen ihr zu zweit reist, könnt ihr das ganze Abteil für euch buchen. Ansonsten müsst ihr das Abteil nur mit einer weiteren Person teilen.

Zweite Klasse – Kupe / Coupé

Die zweite Klasse ist in den Intercity-Zügen die niedrigste Klasse. Hier sitzt man etwas enger beisammen aber immer noch relativ bequem.
In Schnellzügen, die tagsüber mit Abteilen verkehren, sitzt man hier entweder zu viert oder zu sechst zusammen, je nach Zug. Ich finde es etwas beengt, wenn es zu sechst ist, besonders wenn man den Platz in der Mitte hat.
In Nachtzügen ist man beim Kupe mit drei weiteren Menschen in einem Vierer-Abteil. Das finde ich am besten für Nachtzugfahrten. Hier kann man sich dann, je nach körperlicher Verfassung oben oder unten den Platz aussuchen, bevor man bucht. Der Platz ist für Menschen unter 1,80 Meter ausreichend.

Platzkart ist die 3. Klasse in ukrainischen Zügen.

Dritte Klasse – Platzkart

Bei vielen Ukrainern ist immer noch das offene Großraumabteil am beliebtesten. Das liegt vor allem an den günstigen Preisen. Meist sind hier ca. 26 Betten pro Abteil. Besonders wenn Kinder oder Jugendgruppen dabei sind, kann das schnell anstrengend werden. In der Platzkart sitzt man tagsüber zu viert auf den unteren Schlafbänken. Gegenüber gibt es am Fenster neben dem Gang direkt noch zwei Sitze.
Nachts schlafen in solch einem Abschnitt dann 6 Personen. Zwei Personen schlafen unten auf den Bänken, zweit oben drüber. Darüber gibt es noch eine Gepäckablage. Die beiden anderen Personen schlafen auf den Liegen am Gang, die quer zu den anderen Betten angelegt sind. Diese Plätze sind meist unbeliebt, weil jeder, der durch den Zug geht, hier direkt vorbeikommt.

Vierte Klasse – Sahalniy

Die vierte Klasse gibt es eigentlich nur in den Elektritschkas. Die auch Holzklasse genannten Abteile haben nur Holzbänke und sind daher besonders für längere Fahrten sehr unbequem. Da sie aber nur in den Vorort-Zügen vorkommen, fahren die meisten Reisenden nur kurze Strecken in der vierten Klasse.

Ukrainische Schaffner/-in – Providnik / Provodniza

Zum Reisen in der Ukraine im Zug gehören die Provodnizas einfach dazu. Wenn es auch gelegentlich Männer sind, sind Frauen als Abteilschaffnerin deutlich häufiger anzutreffen. Mittlerweile haben sie das früher oft sowjetische Auftreten meist abgelegt und sind den Passagieren gegenüber meist freundlich und hilfsbereit. Sie haben verschiedene Aufgaben, die wir hier mal kurz anreißen wollen:

  • Fahrscheine kontrollieren – Wenn die Fahrscheine vom Schalter sind, sammelt sie die Fahrscheine ein und gibt sie vor Ende der Fahrt zurück
  • Bettzeug und Handtücher ausgeben
  • Tee und heiße Getränke servieren
  • Auskünfte zu Anschlüssen und zum Zielbahnhof geben
  • Fahrgäste wecken
  • Bettzeug von den Reisenden einsammeln

Die Provodniza ist also weniger einer Schaffnerin als eine Stewardess und für das Wohl der Reisenden da. Mit etwas Glück kann man die Provodizas manchmal zu einem Umtrunk einladen, auch wenn das heute seltener geworden ist.

Tickets für Züge in der Ukraine

Vor Fahrkartenschaltern finden sich in der Ukraine bis heute noch lange Schlangen. Jedoch nimmt es weiter ab, denn auch in der Ukraine kann man seinen Fahrschein mittlerweile im Internet kaufen.

Zugtickets online reservieren und kaufen

Um Fahrscheine zu erwerben kann man auf der Seite der staatlichen Eisenbahngesellschaft (UZ) sogar auf Englisch die Tickets buchen. Fahrscheine werden jedoch, anders als in Deutschland, erst ab einer gewissen Zeit vorher verkauft. Meistens öffnet der Verkauf 60 bis 45 Tage vor Abfahrt des Zuges. Vorher kann man die Fahrscheine nicht kaufen. Deshalb sollte man immer mal schauen, ob für das gewünschte Datum schon Zugtickets verfügbar sind. Neben der UZ bieten auch private Anbieter die Tickets zu den gleichen Preisen an. Auf folgenden Seiten kann man Tickets buchen:

  • UkrZalisnitsa (UZ) – Reservierung auf Ukrainisch und Englisch
  • Omio.com – Reservierung auf Englisch, Deutsch und anderen Sprachen
  • Tickets.ua* – Reservierung auf Ukrainisch, Englisch und Russisch

Bei Fahrscheinen mit QR-Code könnt ihr das Ticket auf eurem Smartphone speichern und braucht es nicht ausdrucken.

Achtung! Ticketabholung für manche online gekauften Fahrscheine ohne QR-Code!

Was viele ausländische Reisende in der Ukraine nicht wissen und was mich schon mehr als einmal dazu gebracht hat helfen zu müssen, ist, dass man manche online erworbenen Fahrscheine in der Ukraine zunächst noch am Schalter in echte Tickets umtauschen muss. Das ist dann auch auf den Fahrscheinen vermerkt. In der Regel haben diese Tickets keinen QR-Code. Fragt am besten jemand, der Ukrainisch kann, ob der Fahrschein noch abgeholt werden muss, oder ob euer Ausdruck bereits als Fahrschein gilt. Das gilt besonders, wenn ihr, wie ich, gern mal spät dran seid und Züge erst auf den letzten Drücker erwischt. Den genauen Sinn dieser gelegentlichen Notwendigkeit habe ich bisher übrigens noch nicht verstanden. Aber in der Ukraine macht auch nicht immer alles Sinn 🙂

Zugtickets am Schalter kaufen

Wer sich lieber die Mühe macht und doch zum Bahnhof gehen möchte, der kann das natürlich auch tun. Am Bahnhof gibt es Fahrkartenschalter. In kleinen Städten öffnen diese meist eine halbe Stunde vor Abfahrt des Zuges. In größeren Städten haben manche Schalter 24h am Tag geöffnet.
Stellt sicher, dass ihr den richtigen Schalter findet. Es gibt verschiedene Schalter für nationale und internationale Verbindungen.

Internationale Fahrscheine kaufen

Internationale Fahrscheine müssen in der Ukraine meist noch am Bahnhof gekauft werden. Für internationale Tickets gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, Tickets online zu erwerben. Immerhin: UZ verkauft Tickets für die Züge ins polnische Przemysl, so dass man die Grenze überqueren kann. Für die polnischen Züge kann man dann zum Beispiel bei Omio Fahrscheine buchen.
Ansonsten bleibt nur der Weg, den Fahrschein am Bahnhof zu kaufen. An allen größeren Bahnhöfen gibt es internationale Fahrkartenschalter. Nur an diesen kann man internationale Tickets kaufen.

Ukrainische Zugfahrkarten lesen

1 – Zugnummer – hier Zug 542
2 – Datum und Uhrzeit
3 – Waggonnummer – hier 22
4 – Wagenklasse – hier C, steht für Sitz
5 – Anzahl der Reisenden auf diesem Ticket
6 – Angabe ob Vollzahler
7 – Strecke – hier Odessa – Chisinau
8 – Sitznummer, hier in Russisch: места 041, auf Ukrainisch würde hier stehen: місце 041
9 – Preis in UAH (gefolgt von der Aufschlüsselung Preis + Mwst.)
10 – Name der Versicherung, bei der man für die Fahrt versichert ist

Gepäck im Zug

In ukrainische Züge darf man kostenlos 36 Kilogramm Gepäck mitnehmen. Man kann dies auf bis zu 50 Kilogramm offiziell erweitern. Inoffiziell habe ich aber noch nie erlebt, dass irgendjemand mein Gepäck gewogen hat. Die Daumenregel lautet: Es muss ins Abteil passen, ohne die anderen Fahrgäste zu behindern.
In den Abteilen von Schnellzügen (Kupe und Lux) gibt es Ablagen unter den Sitzen und über der Tür. Im Platzkart unter den Sitzen und über den oberen Betten.

Fahrräder in der Ukraine im Zug mitnehmen

Jeder Fahrgast hat 36 Kilogramm Freigepäck. Gegen Zahlung kann dies auf 50 Kilogramm erhöht werden. Fahrräder zählen dazu. Fahrräder können in der Ukraine im Zug mitgenommen werden. Jedoch muss man dafür das Fahrrad soweit auseinander montieren, dass es in die Gepäckfächer passt. Das gilt auch für die Intercity-Züge. Das ist leider meist recht unbequem und nicht einfach umzusetzen. Die Fahrräder können nicht an den Eingängen gelassen werden, da Personen zwischen den Waggons wechseln.
Wer zu zweit und mit dem Fahrrad reist, kann sich vermutlich auch eine Lux-Kabine zu zweit buchen und das Fahrrad dort mit hinein nehmen. Dann dürfte es vermutlich auch ok sein.
In manchen Zügen gibt es ein Gepäckabteil für sperriges Gepäck. Eine Übersicht über die Verbindungen mit Gepäckabteil gibt es hier (auf Ukrainisch).
In den Elektritschkas kann man die Fahrräder einfach mitnehmen. Irgendwie passen sie immer in den Gang.

Gepäckautomaten an ukrainischen Bahnhöfen stammen noch aus der Sowjetzeit. Unter den Metallplättchen finden sich Zahlen und Buchstaben. Man muss die schwarzen Räder drehen, um den Code zu ändern.

Gepäckaufbewahrung am Bahnhof

Angekommen am Zielbahnhof ist es natürlich auch oft noch wichtig, das Gepäck irgendwo lassen zu können. Besonders wer dort übernachtet, wo das Abstellen des Gepäcks nicht möglich ist, wird sich über die Ukraine freuen. Denn praktisch an jedem größeren Bahnhof gibt es eine Gepäckaufbewahrung. Dafür gibt es entweder Schalter oder Automaten. Bei den Schaltern sollte man aber unbedingt beachten, dass es meist eine technische Pause gibt. Wenn die gerade in die Abfahrtszeit fällt, läuft man Gefahr den Zug zu verpassen. Dann sollte man die Automaten nutzen. Doch Vorsicht, wenn es die alten sowjetischen Automaten sind, muss man sich unbedingt den Code merken, der beim Verschluss eingestellt war und diesen dann ändern. Sonst kommt man nicht so schnell an sein Gepäck.

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Peter Althaus ist Journalist, Autor und Blogger. 2011 hat er das Reiseblog Rooksack gegründet. Doch seine eigentliche Liebe ist immer schon Osteuropa gewesen. Mittlerweile lebt er in Lwiw in der Ukraine und führt dort einen Reiseveranstalter. Da er aber weiter gern schreibt, gibt es heute Wild East – das Osteuropa-Reiseblog.

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