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Dnipro Sehenswürdigkeiten

Die besten Sehenswürdigkeiten in Dnipro (Ukraine) – Top 10 plus viele Tipps

Inhaltsverzeichnis

Dnipro steht oft im Schatten anderer ukrainischer Städte. Kyjiw, Lwiw und Odessa bekommen jährlich Millionen Touristen. Dnipro hingegen wird oft nur von Insidern besucht. Das ist schade, denn es gibt viele Dnipro Sehenswürdigkeiten, die nicht nur sehenswert sondern sogar einzigartig sind. Zeit sich mal anzuschauen, was ihr in Dnipro alles unternehmen könnt.

Die Top 10 der besten Sehenswürdigkeiten in Dnipro

Dnipro Sehenswürdigkeiten Uferpromenade
Sowohl die Stadt, wie auch den Fluss kann man lieben.

Promenade am Dnipro Ufer

Was wäre Dnipro ohne den gleichnamigen Fluss? Mit 2201 Kilometern ist er nach der Wolga und der Donau der drittlängste Strom Europas. Und in Dnipro ist der Fluss so wunderbar breit, dass man sich manchmal fast wie am Meer fühlt. Entlang beider Ufer des Dnipro zieht sich daher jeweils eine Promenade. Besonders die innenstadtseitige Promenade lädt zum Spaziergehen ein. Hier sind nicht nur einige schöne Dnipro Sehenswürdigkeiten versammelt, sondern es gibt auch Anlegestellen von Ausflugsdampfern (mehr dazu weiter unten).

Dnipro Sehenswürdigkeiten Wunschkugel
Die Wunschkugel soll angeblich Wünsche erfüllen.

Entlang des Ufers gibt es zudem noch einige intakte oder verfallene Gebäude, wie das Hotel Parus. In der Nähe des Zirkus etwas nordöstlich der Zentralbrücke gelegen, gibt es zudem einige Restaurantboote, auf denen man wunderbar bei Sonnenuntergang zu Abend essen kann. Vielfach fotografiert sind auch die Skulpturen am Ufer, wie zum Beispiel die Wunschkugel. Sie ist 7 Meter im Durchmesser und soll die Erde darstellen. Die Dniproer behaupten, dass Wünsche, die ihr hier stellt euch erfüllt werden. Mal ausprobieren?

Klosterinsel

Die Klosterinsel schließt sich direkt an die Promenade entlang des Dniproufers an. Sie ist mit der Stadt über eine Seilbahn und eine Brücke verbunden. Die Seilbahn ist jedoch häufig außer Betrieb. Auf der Insel gibt es ein großes Denkmal zu Ehren des ukrainischen Nationaldichters Taras Schewtschenko und einige Attraktionen wie ein Aquarium und ein Riesenrad. Hier ist auch ein künstlicher Wasserfall beheimatet über den man oben laufen kann. An der Nordostseite der Insel führt die Merefa-Cherson-Brücke entlang, eine 1,2 Kilometer Eisenbahnbrücke. Darunter gibt es einen Sandstrand an dem die Dniproer gerne Sonne tanken.

Verklärungskathedrale Dnipro
Die Verklärungskathedrale ist eine der schönsten Kirchen von Dnipro.

Verklärungskathedrale

Die Verklärungskathedrale ist die wichtigste orthodoxe Kirche in Dnipro. Sie wurde gebaut, nachdem das russische. Zarenreich die Türken im 5. Türkenkrieg besiegt hatten und die Stadtplaner eine zentrale Kathedrale für die damals noch Jekaterinoslaw genannte Stadt brauchten. Der Grundstein für die Kathedrale wurde von Katharina der Großen höchstpersönlich zusammen mit dem Kaiser Österreichs Joseph II. gelegt.

Gebaut wurde die Kirche aber erst mehr als 40 Jahre später zwischen 1830 und 1835. Da war Katharina bereits lange verstorben. Während der Sowjetzeit war die Kirche ein Museum für Atheismus, wie man sie überall in der Sowjetunion eingerichtet hatte. Erst ab 1988 fanden hier wieder Gottesdienste statt.

Menorah Center Dnipro Sehenswürdigkeiten
Das Menorah Center umschließt die historische Goldene Rosen Synagoge.

Menorah Center

Das Menorah Center ist das bedeutendste modernste Gebäude von Dnipro, jedoch nicht das höchste. Es wurde maßgeblich vom jüdischen Geschäftsmann Ihor Kolomoyisky finanziert, der aus Dnipro stammt. Es ist aber das größte jüdische Kulturzentrum der Welt und beinhaltet eine Hotel, einen Konzertsaal und das Jüdische Museum Dnipro. Die Form des Gebäudes aus sieben Blöcken ist an eine jüdische Menorah, den siebenarmigen Leuchter, angelehnt. Das Gebäudeensemble umschließt diie historische Goldene-Rosen-Synagoge von Dnipro. Es gibt Führungen durch das Gebäude und zusammen mit der Führung oder separat könnt ihr auf die Aussichtsplattform im 18. Stock fahren und einen tollen Ausblick auf Dnipro genießen.

Raketenpark Dnipro Sehenswürdigkeiten
Im Raketenpark sind einige der in Dnipro entwickelten und gebauten Raketen ausgestellt.

Raketenpark

Dnipro war einst das wichtigste Zentrum des Raketenbaus in der Sowjetunion. Hier wurden die wichtigsten Trägerraketen für die sowjetische Raumfahrt von Konstruktionsbüro KB Juschnoje entwickelt und vom Maschinenbauer Juschmasch gebaut. Auf diese Geschichte sind die Bürger von Dnipro bis heute stolz. Ein wenig von diesem Stolz könnt ihr im Raketenpark sehen. Hier sind drei der Raketen aufgerichtet, die in Dnipro entwickelt und gebaut wurden. In einem Infocenter daneben könnt ihr mehr über die Geschichte des Raketenbaus in Dnipropetrowsk erfahren.

Diorama Schlacht am Dnipro
Mit dem Diorama der Schlacht am Dnipro wird der gefallenen sowjetischen Soldaten gedacht.

Diorama der Schlacht am Dnipro

Das Diorama der Schlacht am Dnipro beinhaltet zum einem einen riesigen Rundbau, in dem das Diorama zur Schlacht am Dnipro untergebracht ist. Es wurde 1975, zum 30. Jahrestags des Sieges über Nazideutschland, eingeweiht. Das riesige Gemälde zeigt die heroischen Leistungen sowjetischer Soldaten, die hier von August bis Dezember 1943 darum kämpften den Fluss Dnipro bei heftiger Gegenwehr zu überqueren. Die Sowjets gewannen die Schlacht und eroberten nach und nach die Ukraine (zurück). Im Gedenkkomplex sind auch Gerätschaften aus der Schlacht und andere modernere Militärtechnik ausgestellt.

Museum der Anti-Terror-Operation

Direkt neben dem Diorama wurde nach der heißen Phase des bis heute nicht offiziell beendeten Krieges in der Ukraine ein Museum in Dnipro eingerichtet, dass an den Kampf um die Ostukraine erinnert. Ausgestellt werden Fahrzeuge, wie zerschossene Krankenwagen und andere Gerätschaften, die bei den Kämpfen zerstört wurden. Auf Fotos und Infotafeln wird über den Krieg informiert. Es werden auch Munitionsfunde aus russischer Produktion gezeigt, über die die Ukraine nicht verfügt. Beeindruckend ist auch die Sammlung von Ortsschildern von Ortschaften, die von den Separatisten besetzt waren und zum Teil noch besetzt sind.

Street Art in Dnipro

Eine der echten Überraschungen in Dnipro, die ich bei meinem Besuch hatte, war die Street Art, die man an vielen Stellen in der ganzen Stadt finden kann. Einige der Kunstwerke sind wirklich extrem gut. Am besten gefallen haben mir drei riesige Wandbilder, die an der Außenwand von drei Wohngebäuden auf der anderen Seite des Dnipro angebracht sind. Sie sind so groß, dass sie auch problemlos bei einer Bootsfahrt zu erkennen sind. Sie lassen sich super mit einem Spaziergang über die Zentralbrücke verbinden (siehe Aktivitäten).

Im Potemkinpalast sollte der Liebhaber von Katharina der Großen residieren.

Potemkinpalast

Als Katharina die Große ihre neu eroberten Gebiete in Neurussland verstärkt besiedeln lassen wollte, schickte sie ihren Liebhaber Grigorij Potemkin der als Gouverneur diente und auch die Gründung von Dnipro zu verantworten hatte. Neben der Verklärungskathedrale sollte deshalb auch ein Residenzpalast für den Grafen und Statthalter entstehen und so wurde von 1787 bis 1790 der Potemkinpalast im Stile des Klassizismus gebaut. Potemkin starb jedoch schon kurz darauf. Nach dem Tode seiner Gönnerin, der Zarin, verfiel der Palast zunächst, wurde dann aber um 1840 gekauft und in ein Museum verwandelt. Zu Sowjetzeiten war es ein Kulturpalast der Universität, weswegen es auch Studentenpalast genannt wird. Heute ist hier das Historische Museum Dnipro untergebracht.

Museum Zeitmaschine Dnipro
Im Technikmuseum Zeitmaschine gibt es viele Fahrzeuge und Alltagsdinge aus der Sowjetunion zu sehen.

Technikmuseum Zeitmaschine

Im Technikmuseum Zeitmaschine werden allerlei Gegenstände aus den vergangenen Jahrzehnten, vor allem jedoch aus der Sowjetzeit gesammelt. Bereits am Eingang werden Besucher von noch funktionierenden Wasserspendeautomaten begrüßt, die so überall in der Sowjetunion zu finden waren. Im Museum gibt es dann viele Retrofahrzeuge, vor allem aus Sowjetproduktion aber auch allerlei Alltagsgegenstände und sogar Propagandaposter. Für Fans von Retrodingen definitiv ein Muss!

Andere interessante Dnipro Sehenswürdigkeiten

Haus der Orgelmusik

Das Haus der Orgelmusik ist war früher die orthodoxe Nikolaikirche. Das neoklassizistische Gebäude mit seinen Zwiebeltürmen ist eine der ganz eigenen Dnipro Sehenswürdigkeiten. Während der Sowjetunion wurde das Gebäude enteignet und als Lagerhaus genutzt. Erst in den 1970er-Jahren wurde die Kirche saniert und als Orgelhalle umfunktioniert. Seitdem fungiert sie als die zentrale Orgelkonzerthalle. Über die Rückübertragung der Kirche gab es seit der Unabhängigkeit der Ukraine 21 Gerichtsverhandlungen zwischen der Stadt und der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchates. Letztlich gewann zwar die Kirche, sie muss die Konzerte aber weiter stattfinden lassen. Die Gottesdienste der Kirche finden derweil im Untergeschoss der Kirche statt.

Pioniereisenbahn im Lazar Hloba Park

Lazar Hloba Park

Auch wenn das Dniproufer mit seiner Aussicht auf den Fluss bereits ein schöner Ort für einen Spaziergang ist, kann auch der Lazar Hloba Park eine willkommene Abwechslung von der Großstadt bieten. Im größten Stadtpark steht ein Sommertheater in dem häufig Konzerte stattfinden und es gibt Essenstände an denen allerlei Leckereien angeboten werden. Besonders schön ist aber eine Fahrt mit der Pioniereisenbahn, heute auch Kindereisenbahn genannt. Sie wird von Kindern betrieben und ist mit oder ohne Kinder ein entspanntes Erlebnis.

Festung Kodak

Die Festung Kodak wurde 1635 ursprünglich von Stanislaw Koniecpolski in Auftrag gegeben, der damals zu den reichsten Menschen Polens und Europas zählte. Die Festung sollte die Saporoger Kosaken in Schach halten, da diese immer weiter an Einfluss gewannen. Es nützte wenig und die Festung wurde durch die Kosaken erobert und zerstört, danach wiedererbaut und erneut durch die Kosaken erobert. 1710 wurde die Festung durch einen Friedensvertrag mit Russland aufgegeben und geschliffen. Heute erinnert nur noch wenig an das einstige Bollwerk.

Dnipro Bootsfahrt
Bei einer Bootsfahrt auf dem Dnipro sehr ihr auch die beiden höchsten Gebäude der Stadt etwas näher.

Die 5 besten Aktivitäten in Dnipro

Wenn ihr nicht einfach nur Sehenswürdigkeiten abklappern wollt, gibt es durchaus ein paar Wege, wie ihr das Sightseeing mit ein paar Aktivitäten verbinden könnt. Wir haben einmal die besten Tipps für euch zusammengestellt.

Bootsfahrt auf dem Dnipro machen

Wer schon in einer Stadt zu Besuch ist, die an einem schiffbaren Fluss liegt, der sollte auch dementsprechend eine Bootsfahrt unternehmen. Für Dnipro-Besucher ist das überhaupt kein Problem, denn es gibt für jeden Geschmack eine Bootsfahrt. Von der Kurzkreuzfahrt entlang der Klosterinsel, über das Partyboot für Feierwütige hin zum romantischen Ausflug beim Sonnenuntergang oder bei Nacht. Die Fahrten kosten wenig und sind daher ein absolutes Muss für Dnipro.

Zentralbrücke Dnipro
Vielleicht nicht ganz schwindelfrei aber dennoch ein schönes Erlebnis – ein Spaziergang über die Zentralbrücke von Dnipro.

Über die Zentralbrücke spazieren

Wenn ihr statt des Bootsausflugs lieber festen Boden unter den Füßen haben will, dann ist ein Spaziergang über die Zentralbrücke neben dem Zirkus genau richtig für euch. Denn von der Brücke bekommt ihr einen tollen Ausblick auf die Innenstadt von Dnipro, den es sonst nur vom Boot gibt. Und auf der anderen Seite wartet die Street Art auf euch, die ich euch weiter oben schon beschrieben habe.

Kunst von Olafur Eliasson im Stahlwerk Interpipe Steel sehen

Die meisten großen Werke in der Ukraine gehören Oligarchen. Und auch die Interpipe Steel ist davon nicht ausgeschlossen. Sie gehört zur Holding von Viktor Pinschuk. Pinschuk ist ein großer Freund der Kunst und hat deswegen auch das Pinschuk Art Center in Kyjiw als Mäzen finanziert, welches zu den besten Museen für zeitgenössische Kunst in Osteuropa zählt. Und auch sein Stahlwerk in Dnipro hat er von Künstlern wie Olafur Eliasson gestalten lassen. Bei einer Werksbesichtigung könnt ihr euch die Kunstwerke anschauen und auch den Prozess des Stahlgießens. Beides sehr spannend.

Nowomoskowsk Holzkirche
Die Dreifaltigkeitskirche von Nowomoskowsk ist die größte Holzkirche der Ukraine.
Foto: Олегггниколаевич, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Ausflug zur Dreifaltigkeitskirche in Nowomoskowsk machen

Sie ist die höchste und größte Holzkirche der Ukraine, die Dreifaltigkeitskathedrale von Nowomoskowsk. Das 60 Meter hohe Gebäude wurde von Kosaken komplett ohne die Verwendung von Nägeln im 18. Jahrhundert errichtet. Diese Tradition beim Bau von Holzkirchen geht darauf zurück, dass Jesus mit Nägeln ans Kreuz geschlagen worden ist. Die Kirche verfügt über neun Türme, von denen der höchste rund 65 Meter hoch ist. Er thront in der Mitte und es gibt jeweils vier Türme an den Ecken und vier weitere dazwischen, die alle symmetrisch errichtet wurden. Die Kirche ist eine echte Besonderheit im Südosten der Ukraine und gehört zu jedem Besuch in Dnipro dazu, da sie von hier aus recht einfach zu erreichen ist.

Elche beobachten im Nationalpark

Wenn ihr es ganz ruhig wollt und bei eurem Besuch aber trotzdem etwas Exotisches, also eher Skandinavisches sehen wollt, dann seid ihr im Dniprovsko-Orilskyi Naturreservat genau richtig. Denn nur wenige Kilometer von Dnipro könnt ihr hier richtig in die Flora und Fauna der Region eintauchen und mit ein wenig Glück vielleicht sogar ein paar hier ausgewilderte Elche beobachten. Eine Tour könnt ihr bei der Reservatsverwaltung reservieren, aber bei Nachfrage gab es die nur aus Russisch und Ukrainisch. Ladet also eine ukrainische Bekanntschaft ein oder versucht es mit Händen und Füßen. Allein ist das Betreten des Naturschutzgebietes verboten und ihr braucht daher einen Führer.

Essen und Trinken in Dnipro

Am Dnipro zu Abend essen

Eine der schönsten Aktivitäten in Dnipro ist es, sich bei Sonnenuntergang ein gemütliches Plätzchen in einem der Restaurants am Ufer des Dnipro zu suchen und hier den Sonnenuntergang zu genießen. Wir haben das fast jeden Abend bei unserem Besuch gemacht und lohnte sich jedes Mal. Gefallen hat uns vor allem das Horets na Naberezhnii gefallen, wo es ukrainische und georgische Küchen gab und wir direkt am Wasser in einer Art Erker gesessen haben.

Reporter

Wenn es jedoch um das Restaurant und das Essen geht, dann kommt ihr um einen Besuch im Reporter nicht drumherum. Der Service gehört zu den besten in der Stadt. Das Essen, egal ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen schmeckt wunderbar. Immer eine Empfehlung!

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Peter Althaus ist Journalist, Autor und Blogger. 2011 hat er das Reiseblog Rooksack gegründet. Doch seine eigentliche Liebe ist immer schon Osteuropa gewesen. Mittlerweile lebt er in Lwiw in der Ukraine und führt dort einen Reiseveranstalter. Da er aber weiter gern schreibt, gibt es heute Wild East – das Osteuropa-Reiseblog.

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