Die Republik Moldau, auch Moldawien genannt, ist eines der touristisch am wenigsten erschlossenen Länder Europas. Die Probleme in der Republik Moldau sind groß. Geldmangel prägt das Land, dessen Bewohner als die ärmsten in Europa gelten. Hinzu kommt der eingefrorene Konflikt mit Transnistrien, dem östlichen Landesteil jenseits des Dnister, der sich für unabhängig erklärt hat.
Moldau ist aber trotzdem ein interessantes Reiseziel. Zwar müsst ihr hier einiges mehr beachten als in anderen Ländern, aber der Aufwand lohnt sich. Die Kultur des Landes ist nämlich sowohl rumänisch als auch russisch und ukrainisch geprägt. Das hängt damit zusammen, dass das ehemalige Bessarabien lange Teil der Sowjetunion und gewissermaßen dessen südwestlichster Außenposten war. Bereits zuvor haben die Osmanen hier ihre Spuren hinterlassen. Kein Wunder also, dass das kleine Land reich an Sehenswürdigkeiten ist.
Als Tourist fallt ihr hier oft auf wie ein bunter Hund und kommt so immer wieder in den Genuss spannender Gespräche mit den gastfreundlichen Moldawiern. Macht euch also auf einen Urlaub jenseits des Massentourismus gefasst und taucht in die moldauische Kultur ein. Diese ist eng mit der in der gleichnamigen Region Moldawien in Rumänien verbunden.
Bekannt ist die Republik Moldau auch für ihre Weine. Aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen waren diese schon vor Jahrzehnten in der gesamten Sowjetunion beliebt. Vor allem Weißweine werden hier angebaut.
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